Mai 2009


Als die Mauer an der deutsch-deutschen Grenze fiel, war ich gerade mal sieben Jahre alt. Daher kann ich mich nicht mehr genau dran erinnern. Aber ich weiß, dass es für die Menschen der DDR ein enorm bewegendes Ereignis war, wohl auch, weil keiner damit rechnen konnte. Man muss sich mal vorstellen, was es bedeutet, Jahre lang so gut wie eingesperrt zu sein in einem Überwachungsstaat ohne Meinungsfreiheit und einem System, das kaum freie Entfaltung ermöglicht. So erlebten es viele Menschen, und ich kann mir es nur schwer vorstellen, wie das gewesen sein muss.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Bundesrepublik Deutschland hat die ARD eine sehr zu empfehlende Sendereihe produziert, die jedes einzelne Jahr BRD-Geschichte dokumentiert. Ich habe noch lang nicht alle Sendungen gesehen, aber von den bisherigen fand ich das Jahr 1989, das Jahr des Mauerfalls, am ergreifendsten. Besonders den Moment, in dem Hans-Dietrich Genscher die Ausreisegenehmigung an die ostdeutschen Flüchtlinge in der Prager Botschaft verkündet. Schon ein bisschen Wahnsinn. Wer diese Bilder noch nicht kennt, der sollte sich das unbedingt anschauen (Link unten).

Der Mauerfall und die Deutsche Einheit waren ein Sieg der Freiheit und  der Demokratie. Wie gesagt, ich selbst war damals noch zu klein, um genügend Erinnerungen aus dieser Zeit zu haben. Aber ein paar Erinnerungen aus der DDR an sich habe ich natürlich trotzdem, und ich werde sie wahrscheinlich demnächst hier auf dem Blog einmal niederschreiben …

Das Jahr 1989 (hier klicken)

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Auch noch interessant:

Doku von Spiegel-TV mit vielen Originalaufnahmen am Ort des Geschehens

und

Deutsche sind stolz auf ihr land (Zeit Online):

>>Die unterschiedlichen Ansichten zwischen Ost- und Westdeutschen in Bezug auf die demokratischen Werte sind äußerst gering.<<

>>Wie es im Untersuchungsbericht der Konrad-Adenauer-Stiftung heißt, legen die Ergebnisse den Schluss nahe, dass die Linke „nicht wegen, sondern trotz ihrer politischen Forderungen“ aus Protest unterstützt wird.<< (interessant, weil es gerade im „Osten“ viele Anhänger der Linken gibt)