Vor ein paar Tagen ist nun meine Approbation eingetrudelt. Die musste natürlich vorher beantragt werden, wozu vorher einige Unterlagen zu besorgen waren (wie immer). Ich weiß nicht, wie oft ich schon meine Geburtsurkunde zum Landesprüfungsamt getragen habe, diesmal war es auch wieder nötig. Ich bin aber trotzdem noch derselbe!
Fünf Minuten im Zimmer bei der Beamten, am nächsten Tag wurde es verschickt. Das Ganze kostete dann gleich mal 200 €. Nicht schlecht!
Aber dafür darf ich jetzt laut Gesetz am Patienten medizinisch tätig sein. Ein eigenartiges Gefühl, wenn man bedenkt, welche Arbeit in diesem einen A4-Blatt steckt.
16. Juli 2009 at 11:43
Gratulation, das ist richtig toll, auch wenn es sich formal „nur“ noch um ein Stück Papier handelt.
Ein bißchen beneide ich dich, ich hab’s nicht geschafft, ich bin auf der „mittleren“ Ebene hängen geblieben, nicht ganz doof und nicht ohne nette Zusatzurkunden, aber halt ohne Diplom (egal, welches – es zählt einfach sehr viel).
Trotz ADHS ein ganzes Studium durchzuziehen, das ist wirklich eine große Leistung, Hut ab.
16. Juli 2009 at 16:49
Danke. Ich hatte zum Glück lange Zeit gar keine so großen Probleme in der Schule, und im Studium anfangs auch nicht so sehr. Aber es hat nicht lange gedauert, bis die ersten Schwierigkeiten im Studium aufgetaucht sind, was mich dann auch über ein paar Umwege zur Diagnose geführt hat.
27. Juli 2009 at 19:58
Na dann auch von mir die herzlichsten Glückwünsche für ein Stück Papier, das jetzt sorgsam in eine Folie zu verpacken und in einen Ordner abzuheften wäre. Verdammt, wo ist meine Approbationsurkunde eigentlich ? Noch viel schlimmer oder schwieriger zu beantworten : Die Promotionsurkunde, die war später dran und ist dicker. Keine Ahnung, wo sie sein könnte.
Geburtsurkunden raussuchen ist auch mein liebstes Hobby im Umgang mit Behörden.
27. Juli 2009 at 23:17
Vielen Dank, Martin. Fühle mich geehrt, dass Sie auf meinem Blog auftauchen.
Ja, die Promotionsurkunde. Das ist das nächste angestrebte wertvolle Papierchen. Ist zwar auch schon in Arbeit, aber ein Weilchen dauert’s bei mir noch.