Gesellschaft


In Sachsen, Thüringen und im Saarland wird an diesem Sonntag gewählt. Und ich als Sachse möchte es nicht versäumen, auf meinem bescheidenen Blog noch einmal zum Wählen aufzurufen. Geht zur Wahl, alle die Ihr das hier lest, wenn Ihr in den genannten Ländern lebt!

In der letzten Landtagswahl Sachsens kam die NPD über die 5-Prozent-Hürde und damit in den Landtag. Das soll sich diesmal ändern! Wer nicht zur Wahl geht, spielt solchen Extremisten in die Hände, denn deren Anhänger gehen bestimmt.

Die Demokratie und das Wahlrecht sind große Errungenschaften, für die viele Menschen lange gekämpft haben. Jeder sollte von diesem Recht Gebrauch machen!

Anmerkung: HIER kann man sich sehr gut über die sächsischen Parteien und ihre Kandidaten informieren. Die Informationen für andere Länder finden sich ebenfalls beim ZDF.

Dr. med. Eckart von Hirschhausen, ein Kollege sozusagen, hat ADHS! Auf Stern.de schreibt er:

Heute keine Kolumne. Sondern ein Bekennerbrief zur Aufmerksam-keitsstörung – Attention deficit disorder. Nicht verbunden mit Hyperaktivität, nur im Kopf. Ich hab das. In milder Form. Und ich lebe sehr gut damit.

Ich finde es gut, wenn sich öffentlich präsente Personen dazu bekennen, denn dadurch begreift die Öffentlichkeit, dass ADHS weit verbreitet ist, dass man es aber trotzdem zu etwas bringen kann. Hirschhausen ist da das perfekte Beispiel, wie ich finde. Und sein „Bekenntnis“ (klingt schon fast nach einem Verbrechen o. ä.)  macht ihn mir gleich noch sympathischer. Da sag ich doch einfach mal:

Verpeilte Grüße!

Als die Mauer an der deutsch-deutschen Grenze fiel, war ich gerade mal sieben Jahre alt. Daher kann ich mich nicht mehr genau dran erinnern. Aber ich weiß, dass es für die Menschen der DDR ein enorm bewegendes Ereignis war, wohl auch, weil keiner damit rechnen konnte. Man muss sich mal vorstellen, was es bedeutet, Jahre lang so gut wie eingesperrt zu sein in einem Überwachungsstaat ohne Meinungsfreiheit und einem System, das kaum freie Entfaltung ermöglicht. So erlebten es viele Menschen, und ich kann mir es nur schwer vorstellen, wie das gewesen sein muss.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Bundesrepublik Deutschland hat die ARD eine sehr zu empfehlende Sendereihe produziert, die jedes einzelne Jahr BRD-Geschichte dokumentiert. Ich habe noch lang nicht alle Sendungen gesehen, aber von den bisherigen fand ich das Jahr 1989, das Jahr des Mauerfalls, am ergreifendsten. Besonders den Moment, in dem Hans-Dietrich Genscher die Ausreisegenehmigung an die ostdeutschen Flüchtlinge in der Prager Botschaft verkündet. Schon ein bisschen Wahnsinn. Wer diese Bilder noch nicht kennt, der sollte sich das unbedingt anschauen (Link unten).

Der Mauerfall und die Deutsche Einheit waren ein Sieg der Freiheit und  der Demokratie. Wie gesagt, ich selbst war damals noch zu klein, um genügend Erinnerungen aus dieser Zeit zu haben. Aber ein paar Erinnerungen aus der DDR an sich habe ich natürlich trotzdem, und ich werde sie wahrscheinlich demnächst hier auf dem Blog einmal niederschreiben …

Das Jahr 1989 (hier klicken)

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Auch noch interessant:

Doku von Spiegel-TV mit vielen Originalaufnahmen am Ort des Geschehens

und

Deutsche sind stolz auf ihr land (Zeit Online):

>>Die unterschiedlichen Ansichten zwischen Ost- und Westdeutschen in Bezug auf die demokratischen Werte sind äußerst gering.<<

>>Wie es im Untersuchungsbericht der Konrad-Adenauer-Stiftung heißt, legen die Ergebnisse den Schluss nahe, dass die Linke „nicht wegen, sondern trotz ihrer politischen Forderungen“ aus Protest unterstützt wird.<< (interessant, weil es gerade im „Osten“ viele Anhänger der Linken gibt)

Zunächst einmal möchte ich es nicht versäumen, meinen Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009 zu wünschen! Ich hoffe, jeder hatte ein fröhliches Weihnachtsfest und ein paar erholsame Feiertage.

In den letzten Tagen habe ich mir mal wieder so meine Gedanken gemacht über dies und das. Und natürlich auch über die nächsten Monate. Kaum zu fassen, dass wir schon 2009 haben! Das habe ich zwar auch schon letztes Jahr gesagt, aber trotzdem bin ich immer wieder erstaunt darüber, wie schnell so ein Jahr rum ist. Und es dauert gar nicht mehr soo lange, dann ist auch schon das erste Jahrzehnt des Jahrtausends vorbei!

Schade, dass dieses Jahr mit einem Krieg beginnen muss. Aber wann ist  auch schon mal Ruhe im Nahen Osten? Ich denke, es wäre alles andere als realistisch, wenn ich behauptete, dass dieses Jahr endlich Frieden dort unten einkehren wird.

Was erwartet uns, dieses Jahr? Nun ja, meine seherischen Fähigkeiten verraten mir, dass Obama dieses Jahr der erste schwarze USA-Präsident werden wird. Was das für die Welt und für uns bedeutet, werde ich mit großem Interesse verfolgen. Auch sehe ich in meiner Glaskugel, dass die Deutschen dieses Jahr sehr oft zur Wahlurne gehen werden – das Super-Wahljahr steht an. Der Bundespräsident, die neue (alte) Kanzlerin und viele Landtage – hoffen wir, dass die Hessen diesmal mehr draus machen!

Was wird das neue Jahr nun für mich bringen? Die Horoskope sind sich da noch nicht ganz einig – wen wundert’s. Aber widmen wir uns statt den Deutern der Sterne lieber den wahren Wissenschaftlern auf dem Gebiet: 2009 ist das internationale Jahr der Astronomie, was auf gleich zwei historischen Ereignissen basiert! Siehe auch HIER und HIER!

Ichselbst habe mir auch einiges vorgenommen in diesem Jahr. Wenn alles klappt, habe ich Ende des Jahres meinen Abschluss in der Tasche. Vielleicht erzähl’ ich Euch dann auch, was ich studiert habe, die Frage wurde mir ja schon öfter gestellt. Was ich danach mache, weiß ich selbst noch nicht genau. Gut, ein kleiner Urlaub ist sicher drin, den habe ich mir ja dann auch verdient. Aber gerne würde ich gleich eine größere Reise unternehmen, mir die Welt anschauen. Es gibt jede Menge Länder, die ich gerne bereisen möchte. Das hängt aber natürlich auch vom Geld ab. Kann also sein, dass ich gleich zu arbeiten anfange und die große Reise auf später verschiebe.

Es wird jedenfalls nicht langweilig werden. Also packen wir’s an!

Nein, hier soll es nicht um diese Popgruppe gehen. Ich möchte über die Verunsicherung in der Gesellschaft reden. Oder besser über die absichtliche und kontrolliert eingesetzte Verunsicherung der Menschen mit einem bestimmten Ziel.

Verunsicherung (man könnte auch sagen Angstmache) ist eine häufig angewandte und beliebte Taktik. Sie tritt in vielen Lebensbereichen auf. Und leider bemerken die Verunsicherten oft gar nicht, dass sie Opfer dieser Taktik geworden sind. Oft geschieht das in Verbindung mit dem gleichzeitigen Angebot von Abhilfe. Angst und Verunsicherung schaffen ein Gefühl des Ausgeliefertseins, des Verlusts von Kontrolle. Und so ist kaum jemand anfälliger für die eigenen Botschaften als ein Verunsicherter – eine subtile, aber häufig effektive Methode, Menschen zu manipulieren.

So wird diese Methode häufig von der Werbung angewendet:

Kauft Euch Clearasil, denn ansonsten bekommt ihr Pickel! (Gerade in der Pubertät und dem damit verbundenen Prozess der Identitätsfindung ist man per se unsicherer als später)

Wenn Du nicht den neuen Rasierer verwendest, dann hast Du weniger Erfolg bei den Frauen!

Schlimmer ist es, wenn die Taktik zu ernsthaften Konsequenzen führen kann: Scientologen und andere Ritalin-Gegner verbreiten gerne Horror-Nachrichten über die Medikamente. Sogar die Existenz psychischer Störungen wird infrage gestellt mit dem Ziel, dass verunsicherte Menschen statt professioneller Hilfe die „Hilfe“ von Scientology in Anspruch nehmen. Und woher soll z. B. eine unerfahrene Mutter schon wissen, welche Information stimmt und welche nicht. Man kann nicht erwarten, dass jeder Bürger ein Experte auf dem Gebiet ist.

Auch ist es wenig erstaunlich, dass Politiker ebenso auf dieses Mittel zurückgreifen:

Wenn ihr … wählt, dann wird das schlimme Konsequenzen für unser Land haben!

Es gibt sicher noch bessere Beispiele als diese. Doch woher die wahren Informationen bekommen? Eine nicht gerade leichte Frage in der heutigen schnelllebigen Zeit, in der richtige wie falsche Informationen täglich auf uns hernieder brasseln.

Das bekannte Wikipedia z. B. wird immer mal wieder von Fehlinformationen unterwandert. Dass man die Zeitung mit den vier großen Buchstaben nicht allzu ernst nehmen sollte, wissen viele. Aber auch andere, wie z. B. die Wochenzeitungen, erzählen nicht immer das einzig Wahre. Und selbst die GEZ-finanzierten sog. unabhängigen Medien recherchieren nicht immer unabhängig, fundiert und wahrheitsgetreu, wie man bei Frontal 21 kürzlich sehen konnte.

Tja, und die Moral von der Geschicht’? Trau den Medien oder trau ihnen nicht? Naja, zumindest: Überlass’ das Denken nicht nur den Anderen, sondern versuche die Sachen nachzuvollziehen, die man Dir erzählt! Glaube nicht alles, was irgedwo schwarz auf weiß steht, nur weil es irgendwo schwarz auf weiß steht! Und fall’ nicht auf die fiesen Tricks der Angstmache und Verunsicherung rein! (Ich weiß, leichter gesagt als getan.) Bleibe also wachsam! Eine bessere Idee habe ich nämlich auch nicht. :)

Keine Ahnung, ob das jetzt ein weiser Spruch ist. Aber das ist mir gerade in den Sinn gekommen, als ich Elphabas Blogbeitrag und die Kommentare dazu las. Ich hab mir das schon öfter gedacht: Es ist anscheinend ein Phänomen unserer Zeit, zu allem und jedem irgendeine Meinung zu haben. Und dabei wird einfach auch viel Stuss geredet. Doch kaum einer gibt sich die Blöße, zuzugeben, dass er sich mit dem Krümelchen an Wissen, das er hat (a la „ich hab da mal dies und jenes gehört“) einfach noch gar keine eigene Meinung erlauben dürfte. Meiner Meinung nach haben viel zu viele Menschen eine Meinung zu einem Thema, ohne richtig bescheid zu wissen. Und warum? Vielleicht, weil es leichter ist, eine Meinung (z. B. von den Medien) vorgekaut zu bekommen, anstatt selbst nachzudenken.

Das Schlimmste ist aber, dass sie dann noch an dieser Meinung festhalten. Man kann sie nicht mit Logik, Vernunft oder Hintergrundwissen von einer anderen Sicht überzeugen. Als ob dann die Welt untergehen könnte! Ich sag Euch: Nichts ist schlimmer als Halbwissen! Und viel zu oft werden Entscheidungen getroffen, die lediglich auf diesem Halbwissen basieren.

Ich erwarte nicht, dass die Leute kleine Experten werden – bei den vielen alltäglichen Themen, zu denen man eine Meinung haben könnte, gar nicht möglich. Aber ich wünschte mir manchmal, dass die Leute mit dem Wissen, das sie haben, verantwortungsvoll umgehen. Und vor allem einschätzen können, wann sie wirklich was dazu sagen können, und wann sie lieber mal den Mund halten sollten.

Klingt jetzt erheblich frustriert, bin ich aber nicht. Trotzdem stört mich sowas heutzutage.

P. S.: Sehr passend hierzu finde ich folgendes Zitat von Einstein, das ich HIER gefunden habe:

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null – und das nennen sie ihren Standpunkt.

Nachdem Marcel Reich-Ranicki die Auszeichnung für sein Lebenswerk im Rahmen des Deutschen Fernsehpreises ablehnte und stattdessen sowohl die gesamte Veranstaltung als auch das deutsche Fernsehen kritisierte, stimmte er dem Vorschlag des Moderators Gottschalk zu, zusammen mit den Verantwortlichen in einer Sendung über die Qualität des Fernsehens zu sprechen. Für diesen spontan improvisierten Vorschlag Gottschalks kann man ihn nur loben! (Siehe HIER, ZDF Mediathek)

Dass diese Szene Eindruck bei allen Zuschauern hinterließ, ist klar. Alle anderen Preisträger wurden hierdurch so gut wie in den Schatten gestellt, schließlich redet man vor allem über dieses Ereignis, wenn man vom Fernsehpreis spricht. Marcel Reich-Ranicki war sicherlich von der Dauer der Veranstaltung genervt, wodurch es zum besagten Ausraster kam. In solch einem Zustand von aufgestauter Ungeduld und Wut verläuft das Üben von Kritik meistens nicht ganz in die richtige Richtung (weiß ich aus eigener Erfahrung). Man wird schnell unfair, vor allem, wenn man alle in einen Topf schmeißt, was meist nicht genau den Kern einer Sache trifft. Die Veranstaltung an sich zu kritisieren und damit auch alle Preisträger (unter denen viele durchaus zurecht ausgezeichnet wurden, wie ich finde), war vielleicht etwas zu viel des Guten.

Dennoch kann ich prinzipiell eine generelle Kritik am deutschen Fernsehen sehr gut verstehen. Ich hätte ohnehin dazu bald einen Artikel geschrieben. Die Rede ist natürlich vom Querschnitt der Fernsehlandschaft. Und hier fallen mir vor allem die Privatsender äußerst negativ auf. Während sich die Öffentlich Rechtlichen meist ganz gut um Information, Aufklärung, wahrheitsgetreue und sachliche Berichterstattung und Bildung der Zuschauer bemühen (Ausnahmen gibt es natürlich), muss man sich auf anderen Sendern durch Gerichtsshows, Talkshows oder sog. „Reportagen“ (in denen z. B. ein Polizist dabei gefilmt wird, wie er sich mit Betrunkenen und anderen Störenfrieden herumplagt) zappen. Berichterstattung und Bildung sind sicher nicht die einzige Aufgabe des Fernsehens, aber auch gute Unterhaltung ist heutzutage oft nur ein kläglicher Versuch – ein Versuch, spannend zu unterhalten, ein Versuch, krampfhaft lustig zu sein, ein Versuch,  sensationelle Nachrichten zu erzählen usw.

Ein Sender, der den Fernsehmüll quasi schon gepachtet hat, ist „9live“. Auch Sendungen wie „Frauentausch“, „Lenßen und Partner“  oder „Galileo“ (die „Sendung mit der Maus“ für Erwachsene) heben nicht gerade den Durchschnitt. Der Fernseh-Tag ist voll mit inhaltlich leeren und völlig sinnfreien Sendungen. Ich kann diese Aufzählung z. B. fortsetzen mit „Alles Atze“, „Hausmeister Krause“ oder Daily Soaps, in denen die schauspielerische Leistung oft so schlecht ist, dass selbst ich drin mitspielen könnte. Warum so viele „Billigproduktionen“? Haben die Sender kein Geld mehr? Wo sind die regelmäßigen Serien, die früher tagsüber gelaufen sind?

Sicherlich gibt es auch hier ein paar wenige Ausnahmen, aber für die meisten Tage der Woche gilt: Vor 20.15 Uhr kann man den Fernseher fast nicht mehr anmachen, und nach spätestens zwei bis maximal drei Stunden muss man ihn auch wieder abschalten. Ebenfalls unerfreulich ist es, dass manche gute und eventuell etwas anspruchsvollere Sendung nicht zur Hauptzeit, sondern oft spät in der Nacht gesendet wird („Abenteuer Forschung“ wäre hier ein Beispiel). Gerade, wenn man der arbeitenden Bevölkerung angehört, kann man sich nicht immer den Luxus leisten, zu diesen späten Zeiten zu Bett zu gehen.

Ein Gutes hat das alles natürlich: Die Gefahr, sich vom TV bei wichtigen Dingen ablenken zu lassen, ist relativ gering. Naja, ich werde mir die Sendung mit Reich-Ranicki, die „Aus gegebenem Anlass“ heißen wird, auf jeden Fall ansehen (am Freitag um 22.30 Uhr). Und ich kann nur hoffen, dass da auch ausgesprochen wird, was viele Menschen denken, und sich vielleicht auch etwas ändert. Denn Fernsehen an sich ist nichts Schlechtes, es ist eben nur die Frage, was man aus diesem Medium macht.

EDIT: Artikel nachbearbeitet.

Wie heute in den Nachrichten zu vernehmen war, hat das Bundesland Sachsen laut INSM-Bildungsmonitor 2008 das beste Bildungssystem, dicht gefolgt von Baden-Württemberg und Thüringen. Tja, ich habe schon immer gewusst, dass ich auf mein Heimatland stolz sein kann.

Ach übrigens, aus Sachsen kommt auch der erste Deutsche, der die Erde aus dem All betrachten konnte, Sigmund Jähn. Gestern feierte er das 30-jährige Jubiläum seines Weltraumfluges.

Ja, mir Sachsen sinn eb’n helle!

Nachtrag:

(28.08.2008)

Aufgrund Achters Kommentar (s. unten) habe ich noch ein wenig recherchiert und folgendes Zitat aus der Pressemitteilung zum 2. Nationalen Bildungsbericht (PDF) (www.bildungsbericht.de) gefunden:

Sozialer Status und Bildungsstand der Herkunftsfamilie: Einfluss verstärkt sich bis zum Übergang in die Hochschule.

Mit einem höheren sozioökonomischen Status gehen bis zu dreimal geringere Hauptschul- und bis zu fünfmal höhere Gymnasialbesuchsquoten einher. Internationale Schulleistungsstudien zeigen, dass die Kopplung zwischen sozialem Status der Herkunftsfamilie und erworbenen Kompetenzen in Deutschland nach wie vor stärker ausgeprägt ist als in anderen Staaten. Auch der Hochschulzugang erzeugt neue Disparitäten: Kinder aus Akademikerfamilien nehmen bei gleichen Abiturnoten häufiger ein Studium auf als Kinder aus nichtakademischen Elternhäusern.“

Es handelt sich bei der Korrelation zwischen sozioökonomischem Status und Bildungskompetenzen also sogar um ein gesamtdeutsches Problem.