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22. Juli 2008 at 2:17
Hallo tigger,
willkommen in der Blogosphäre
lg,
Achter
24. August 2008 at 21:58
Mal ein kurzes Feedback von mir:
Erst das Lob:
Ich finde, du schreibst sehr toll, dein Stil ist leicht verständlich und interessant. Super!
Und jetzt die Kritik:
Könnte mehr sein…
lieben gruß,
8
25. August 2008 at 22:05
Danke, für ehrliche Meinungen bin ich immer dankbar. Du hast Recht, es könnte mehr sein. Der Blog ist auch nur so eine Art Hobby, für den Fall, dass mir ein Thema einfällt oder ich im Alltag irgendetwas erlebe, dass ich für erwähnenswert halte. Von daher sollte man nicht zu viel journalistisches Engagement erwarten.
Du bist übrigens mein treuster Leser, zumindest der Einzige, der Kommentare hinterlässt, was aber auch völlig ok ist.
26. September 2008 at 23:46
danke für den blogroll! fühl mich ganz geschmeichelt
find deinen blog aber auch sehr interessant und werde es dir deswegen gleichtun!
PS: momentan sehne ich mich nach jene
grüße! Cauti
27. September 2008 at 0:21
Danke für die Blumen und fürs Verlinken!
29. September 2008 at 20:48
hi dein blog ist cool
mich würde mal interessieren was du studierst bin auch student , habe auch adhs jedoch komme ich mit meinen studium gar nicht klar.
vieleicht würdest du dazu was posten wäre echt cool , wie du im studium klar kommst und welche probleme usw.
mach weiter so mit deinem blog
bye
29. September 2008 at 23:51
Vielen Dank, asd!
Was ich studiere, möchte ich nicht sagen. Meine Identität soll möglichst unbekannt bleiben. Nur so habe ich die Möglichkeit, meinen Gedanken ohne Bedenken “freien Lauf” zu lassen. Nur so viel: Es hat viel mit Naturwissenschaften zu tun.
Das Studium selbst verlief bei mir eigentlich ohne größere Schwierigkeiten. Allerdings war es sehr anstrengend für mich. Und manchmal frage ich mich, woher ich die Willensstärke für’s Lernen genommen habe. Wahrscheinlich war eine gewisse Angst, durch Prüfungen zu fallen oder durch ein Sitzenbleiben Freunde zu verlieren, mein wesentlicher Motor.
Im Moment muss ich “nur” noch den Abschluss machen, den ich allerdings auch schon ein bisschen nach hinten verschoben habe (Stichwort Aufschieberitis). Aber so langsam komm ich in Gang. Ich kann’s ja nicht ewig vor mir herschieben.
Deine Anregung, mal über Schwierigkeiten im Studium zu schreiben, find ich gut. Das werde ich vielleicht mal machen.
Bei Dr. Winkler gibt es aus meiner Sicht viele gute Infos. Und als ADHS-betroffener Arzt muss er ja auch mal studiert haben.
Siehe z.B.:
http://web4health.info/de/answers/adhd-student-college.htm
Du bist jedenfalls nicht allein mit diesen Schwierigkeiten.
Liebe Grüße,
tigger
4. November 2008 at 0:06
[...] Gedankengänge – Ein 20-jähriger, betroffener Student bloggt über Gott und die Welt respektive seine Gedanken dazu. Seine Kommilitonen wissen nichts davon. Willkommen im Club! Bloß studiere ich nicht – ich bin in der Schule. Übrigens hätte ich von einem 20-jährigen niemals ein solches Sprachniveau, einen solchen Wortschatz erwartet – hört sich jetzt aber auch irgendwie arrogant an, wenn ein 14-jähriger das schreibt. [...]
11. November 2008 at 1:06
Hey Tigger,
hab Deinen Blog mal bei mir in die Blogroll gesetzt, gefällt mir echt gut. War gestern glaub ich nur mal so reingeschneit und habe mich jetzt mal genauer umgeschaut…
11. November 2008 at 1:31
Vielen Dank. Leider ist Deine URL ungültig, sonst würde ich auch mal bei Dir vorbeischauen.
24. Januar 2009 at 22:31
Cool, dass du dein Theme geändert hast. Das erste ist mir irgendwie lesetechnisch auf den Keks gegangen…nur mal so inahltlich natürlich weiterhin gut)!
Gruß
Thearcadier
25. Januar 2009 at 3:16
Danke fürs Feedback. Ich ändere ja immer mal das Theme. Kann mich da nur schwer festlegen. Vielleicht ändert sich’s irgendwann mal wieder. Aber das aktuelle finde ich z. Z. ganz gut, deshalb bleibt es wohl erstmal für länger…
15. Mai 2009 at 12:30
Zum zweiten Mal vergibt die Generaldirektion für Erweiterung der Europäischen Kommission den European Young Journalist Award. Teilnehmen können alle Journalisten zwischen 17 und 35 Jahren aus den 27 Mitgliedsländern der EU sowie den Beitrittskandidaten für die Aufnahme in die EU. Sowohl Artikel als auch Radio-Beiträge können bis zum 31. Mai eingereicht werden, die eine hochkarätige Jury anschließend auswerten wird. Die wichtigste Voraussetzung der Beiträge ist, dass sie sich mit der Europäischen Union und im Idealfall mit ihrer Erweiterung beschäftigen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.eujournalist-award.eu/.
Da Sie auf Ihrem Blog bereits einen interessanten Beitrag zum Thema Mauerfall verfasst haben, würden wir uns freuen, wenn Sie diesen Artikel einreichen würden.
Viele Grüße,
Marcella Wilke
15. Mai 2009 at 13:25
Vielen Dank für Ihr Interesse. Aber um ehrlich zu sein, halte ich meine Chancen bei dieser Auszeichnung für sehr gering. Mein kleiner Artikel zum Thema Mauerfall ist doch eigentlich nur ein Hinweis auf die Sendereihe der ARD und eine Zusammentragen einiger Links. Das hat nur wenig der journalistische Kunst erfordert.
21. Mai 2010 at 9:26
hallo Verfasser
Ich glaub es nicht – ich bin 24 Jahre alt und meine Mutter ist Erzieherin und was weis ich noch für eine zusätzliche ausbildung –
Ich habe mich intensiv mit meinen Problemen beschäftigkt mit meiner Weltanschauung und meiner art mit menschen zu kommunizieren.
Ich habe gestern krampfhaft wissen wollen woran es liegt, dass ich mein Berufsleben nicht auf die Reihe bekomme – etc. da hab ich mir nur noch einen rat gewusst und Versucht es evtl. übers internet herauszufinden – mit kommunikationsproblemen etc. bis ich darauf kam das ich nicht das problem beim reden hab (im gegenteil) sondern beim zuhören – nach und nach bin ich auf deine Seite gestossen und habe unter Tränen zeile um zeile gelesen.
Ich verstehe nicht wieso niemand das gemerkt hat bei mir ich war schon als kind ein extrem schwieriger kompliziert und verdreht denkender mensch – ich hab andere nicht verstanden und andere verstehen mich nicht –
selbst die eigene freundin hat schon mal so aus spass gesagt du hast ja adhs –
aber ich wusste nie was das ausgesprochen heisst – sonst hätte ich nicht lange überlegen müssen
auch beim schreiben wenn ich so schreibe wie ich denke frei heraus – merkt man was in meinem kopf vorgeht – das tut selbst weh – wenn man eigene texte nachliest – aber ich mach das eigentlich nicht.
auf einmal nach 24 jahren – ich bin irgendwie erleichtert und gleichzeitig geschockt –
ich danke dir fremder verfasser – ich danke dir von ganzen herzen das es diesen langen text gibt –
ich würde mich gerne mit dir austauschen….
mfg Es soll noch nicht offiziell im internet stehen
22. Juni 2010 at 23:14
Es gibt viel über ADHS im Internet – zugegebenermaßen. Mit meinen Texten zu den einzelnen Symptomen wollte ich dennoch einen Beitrag leisten, ADHS etwas verständlicher und auch bekannter zu machen. Freut mich immer, wenn ich anderen Menschen weiter helfen kann.
Ob in Deinem Fall ADHS wirklich vorliegt, kann ich Dir nicht sagen. Wenn Du den ernsthaften Verdacht hast, dann solltest Du Dich diagnostizieren lassen. Es ist allerdings etwas schwierig, kompetente Ärzte auf dem Gebiet des adulten ADHS zu finden, die eine ausgiebige Diagnostik durchführen. Trotzdem ist es möglich, dass es sich auch nicht um ADHS handelt.
Wenn Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen willst, dann empfehle ich Dir eine Selbsthilfegruppe. Austausch ist wichtig, gerade bei ADHS, wo es häufig zu kleineren oder größeren Traumatisierungen kommt. ADHS-Selbsthilfegruppen gibt es inzwischen relativ viele, die können Dir evl. auch eine Diagnostiker in Deiner Nähe empfehlen. Hilfreich ist vielleicht die Seite des ADHS Deutschland e. V. http://www.adhs-deutschland.de/
LG
2. Januar 2011 at 12:19
*wink*
deine seite gefällt mir gut, allerdings sind die letzten beiträge schon lange her, schade!
ich denk mal du hast im job viel zu tun *gratulation übrigens* ich freu mich auf jeden fall das ich dich über verhaltensorginell (wieder?-)gefunden habe. wenns mich nicht zu arg täuscht haben wir uns schon mal an anderer stelle gelesen
lieben gruß
nanna
4. Januar 2011 at 11:29
Wenn Du die Nanna bist, die ich denke, dann schon.
Ja, Du hast recht, ich hab viel zu tun im Job und nicht mehr so viel Zeit, um längere Texte zu schreiben oder mich über bestimmte Themen zu informieren (interessante Themen gäbe es schon). Aber ich wollte den Blog auf jeden Fall belassen, es gibt immer wieder ein paar Leser, die hier vorbeischneien und sich über ADHS oder anderes informieren wollen. Vielleicht schreibe ich auch mal wieder was demnächst.
LG
30. Januar 2011 at 14:08
ja! die nanna bin ich wohl…:-)
ich werd wohl immer mal wieder reinschauen,
lieben gruß nochmal
nanna
26. August 2011 at 16:35
Hallo tigger,
danke für den Text von 2009.
Geringer Arbeitsspeicher und leidiges Vergessen, einmal Gelerntes und Erlebtes verschwindet viel zu schnell.
Leben als wäre man von Geburt an dement, das kenne ich zur genüge.
Aber was tut ADHSler dagegen?
Wie studiert man erfolgreich und kann das auch noch später abrufen, nicht nur beim Examen?
Bin bereits vorzeitig in Rente gegangen und doch treibt mich dieses Thema noch um.
Habe 2 Berufsausbildungen und einige zusätzlichen Qualifikationen absolviert, nur leider ist das meiste gelernte Wissen verschwunden.
Aber auch Erlebnisse des täglichen Lebens verschwinden aus dem Gedächtnis, Urlaubsreisen, wann, wie und was?
Manchmal zum Verzweifeln.
Inzwischen weiß ich ,dass es an meinem anders tickenden Gehirn liegt, aber ginge aes auch anders?
27. August 2011 at 11:37
Naja, ich kann Dir zwar nicht sagen, ob das Wissen für immer verschollen ist, oder ob einfach nur der Zugriff darauf z. Zt. nicht richtig funktioniert. Man hat ja manchmal so Einfälle, bei denen man denkt: Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch weiß (zumindest geht’s mir manchmal so). Dann hatte man gerade einen hellen Moment. Und ein ander Mal, wenn man bestimmtes Wissen braucht, fällt es einem nicht ein, obwohl man genau weiß, dass man es weiß. Das Problem ist tatsächlich einfach der Arbeitsspeicher, der nicht richtig mit der Festplatte kommuniziert. Sowohl beim Abspeichern als auch beim Abrufen des Wissens. Deshalb wird gelerntes Wissen nicht strukturiert (wie bei Gesunden) sondern eher durcheinander abgespeichert, was das Abrufen noch zusätzlich erschwert.
Jedenfalls, ADHS ist ja zum Glück behandelbar (wenn auch nicht heilbar). Wenn die Behandlung greift, dann geht es auch anders. Und zumindest das Wissen, das man sich dann aneignet, geht nicht so schnell wieder verloren.
20. April 2012 at 13:32
Hallo Tigger,
Deine Seite gefällt mir. Bin bei der Suche auf Melatonin Erfahrungsberichte darauf gestoßen. Habe auch ADS/ADHS lasse es aber nicht mehr behandeln weil ich mich nicht mit Antidepressivum vollpumpen wollte. Der Psychologe bei dem ich damals war wollte mit noch ein zweites verschreiben nachdem ich mit dem ersten Nachts nicht mehr richtig schlafen konnte. Eigentlich kann ich auch nur vermuten das ich ADS habe weil er sich nie konkret dazu geäußert hat. Es soll demnächst ein Buch rauskommen mit dem Titel Globuli statt Ritalin. Hast du Erfahrungen mit der Homoapathie? Habe grad deine Einträge noch nicht alle gelesen daher die Frage vorab. Werde mich mal durchwühlen und du schreibst wirklich gut. Respekt auch dafür das du studierst. Mein Ding ist es nicht soviel zu zuhören, alles aufzuschreiben und dann eigenständig Zuhause lernen. Habe in der Ausbilden die Erfahrung gemacht das ich besser in der Praxis lernen kann und im Unterricht aktiv mitarbeiten muss, damit sich der Stoff einprägt. Viel Erfolg noch beim Studium.
20. April 2012 at 18:47
Hallo und danke für Deinen Kommentar. Vom Thema Globuli halte ich nicht allzu viel. Die homöopathischen Arzneimittel sind ja so extrem verdünnt, dass – wenn überhaupt – nur noch eine Spur davon enthalten ist. Von daher denke ich, dass sie gar nicht wirken können. Ich weiß natürlich, dass das Wirkprinzip bei der Homöopathie anders funktionieren soll, aber für mich erscheint das nicht plausibel. Habe selbst schon mal “Neurexan” zum Schlafen genommen, ohne zu wissen, dass es was Homöopathisches ist. Mir hat es aber auch nicht geholfen. Ansonsten gibt’s ja noch “Zappelin”, damit hab ich aber keine Erfahrung.
Aber das gilt nur für mich, manche andere ADHSler kommen auch ohne Medis klar, die meisten jedoch eher nicht.
Zum Thema Studium: Natürlich bin ich auch stolz, dass ich das Studium gemacht hab (bin inzwischen fertiger Arzt). Aber auch das ging in meinem Fall nur gerade wegen der Medikamenten-Behandlung. Ohne wär’s nichts geworden. Und auch jetzt würde ich ohne Medis ständig Sachen vergessen oder irgendwas durcheinander bringen oder Patienten verwechseln etc. Und das sollte in meinem Beruf nicht passieren.