Die Träume vom Träumen

Als erstes möchte ich mich mal entschuldigen, dass ich in letzter Zeit so häufig über irgendwelche Psychothemen berichte. Ich stöbere halt öfter durchs Netz und dabei fallen mir doch immer wieder recht seltsame Dinge auf. Naja, diesmal kein richtiges Psychothema, nur ein kleiner Auszug über das Gehirn bzw. Träume.

Letztens begab ich mich mal wieder in die Bibliothek. Aus Interesse  am Thema Gehirn blätterte ich in einem Buch über Neurophysiologie und las ein wenig über die Themen Schlaf und Träume. Dort entdeckte ich folgende Passage, die ich eigentlich ganz amüsant finde:

„Die eigenartige und oft Ich-fremde psychologische Qualität von Träumen hat die Menschen aller Kulturen und Epochen fasziniert und zu – meist religiösen – Spekulationen veranlasst. Der letzte „Ausläufer“ dieser religiös-spekulativ gefärbten Vorstellungen ist die psychoanalytische „Traumtheorie“ S. Freuds. Erst durch Entdeckungen der psychosphysiologischen Traumforschung seit 1953 wurden viele der Träume vom Träumen ausgeträumt.“

Zur Erklärung: Ich bin kein Gegner Freuds an sich. Er hat sicherlich einige wichtige Erkenntnisse hervorgebracht. Aber einige Hypothesen aus  der Psychoanalyse erscheinen mir ein wenig suspekt. Und die Tatsache, dass sich diese nur schwer objektiv überprüfen lassen, macht’s nicht besser.

Quelle: Die Physiologie des Menschen, Schmidt, Thews, Lang, 28. Auflage, Springer-Verlag

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