Zwei Fragen

Ich bin ja zur Zeit nicht allzu aktiv, was das Bloggen angeht. Aber auf meinen „Stamm-Blogs“ bin ich trotzdem noch unterwegs. Bei Achter und Elphaba ging’s vor Kurzem um eine Auseinandersetzung mit der Schöpfungsgeschichte und sozusagen ihrem Gegenstück, der Evolutionstheorie. Dazu sind mir spontan zwei Fragen eingefallen, die mir bis jetzt niemand beantworten konnte:

Zunächst mal finde ich es ziemlich unfair (wenn ich das mal so sagen darf), dass das Christentum jedem Menschen quasi eine Drohung ausspricht: „Wenn Du nicht an Gott glaubst, dann kommst Du in die Hölle.“ Ein ganz schön fieser Trick, wenn man sich noch nicht richtig für oder gegen einen Glauben entschieden hat oder am Zweifeln ist. Ich frage mich aber: Hätte es ein allmächtiges und großherziges Wesen wie Gott (wenn es ihn gäbe) nötig, die Menschen mit dieser Panikmache an sich zu binden?

Wenn man die Existenz Gottes ohnehin anzweifelt, erübrigt sich natürlich die Frage, denn ohne Gott im Himmel dürfte es die Hölle eigentlich auch nicht geben. Aber vielleicht irre ich mich da.

Die zweite Frage betrifft die Schöpfungsgeschichte: In jeder mir bekannten Darstellung von Adam und Eva sind die beiden Weiße. Adam und Eva, dargestellt als ein farbiges Paar, scheint es nirgends zu geben. Sollten wir alle also von ihnen abstammen, wie kam es dann zur Existenz von Dunkelhäutigen und anderen Menschenrassen auf der Erde? Eine recht banale Frage, die aber wohl kein Christ beantworten kann. Müsste sich nicht auch der Papst diese Frage stellen, wenn er in der Welt herumreist und überall seinen Segen ausspricht? Ich würd’s gern verstehen. Aber ich kenne mich nicht aus mit der Bibel. Vielleicht findet sich ja ein Christ, der mir meine Fragen beantworten kann.

P. S.: Auch wenn ich nicht an Gott glaube, die Fragen sind ernst gemeint, weil ich nicht verstehe, dass ein Christ mit derartigen Diskrepanzen in seinem Glauben ohne Weiteres zurecht kommen kann. Und das sind nicht die einzigen „Ungereimtheiten“.

76 Gedanken zu “Zwei Fragen

  1. Hallo Tigger,
    das ist erstmal ein interessanter Post.Ich bin zwar nicht der „Superchrist“ schlecht hin, aber ich denke ich kann Dir da ein Stück weiterhelfen.

    zu deiner ersten Frage: es ist nicht Gott der die Menschen mit Panikmache an sich bindet, es ist die Kirche. Dieses “ Panikspiel“ wird leider schon fast 2000 Jahre von der Kirche gespielt. Dieser Satz, wenn -Sonst kommst Du In die Hölle- stammt aus der Zeit, als fleissig missioniert wurde. Gott stellt es jedem Menschen frei mit Ihm zu leben, er braucht keine Kirchensteuer.

    zu deiner zweiten Frage: Du hast recht, jede „BEKANNTE DARSTELLUNG“ , das ist nämlich das Zauberwort, zeigt Sie als Weisse. Diese Bilder hat aber nicht Gott gemalt, sondern meisstens bekannte ( weisse) Maler. In der Bibel steht in der Schöpfungsgeschichte nichts von einer Hautfarbe. Es steht nur da das Gott den Menschen gemacht hat.
    Ich persönlich finde den Punkt mit schwarz und weiss noch gar nicht so dramatisch. Ich lege einfach mal noch einen drauf: Adam und Eva waren die ersten Menschen. Sie hatten ( erstmal) nur zwei Kinder, Kain und Abel. Kain erschlug Abel. Daraufhin wurde Kain verbannt und musste seine Eltern verlassen. Und dann steht in der Bibel das Kain in das Land Nod ging( östlich von Eden). und gleich danach steht in der Bibel: UND KAIN ERKANNTE SEIN WEIB. an der Stelle dachte ich mir: Hallo? HAb ich was verpasst? er war doch mensch Nummer drei, wie kann er dann ne Freundin finden? Ganz einfach: ja, theoritisch müsste es seine Schwester gewesensein. Aber, wir wissen nicht, wie lange es gedauert hat bis er die „Olle“ (sie hat nichtmal in der Bibel einen Namen)getroffen hat. Und dazu kommt noch: Du darfst die Bibel nicht als chronologische Abfolge von Geschehnissen sehen. Die Bibel, so wie wir sie heute kennen, ist 1. eine Sammlung vieler Schriften, Briefe und sonstiger Scripte die irgendwann mal zusammengestellt wurden. und 2. wurde das meisste in hebräisch und anderen „toten Sprachen“ geschrieben und dann zuerst nur ins lateinische übersetzt. Als sich Martin Luther dann endlich daran machte sie aus dem lateinischen ins deutsche zu übersetzen, konnte er nicht garantieren das er alles zu 100% richtig gemacht hat.

    ich hoffe ich konnte Dir n´bissi weiterhelfen und Du bist beim lesen nicht gleich eingeschlafen 🙂

  2. Hallo,

    danke für die Antworten.

    @rotegräfin: Die arme Nonne. Mein Beitrag hier fällt wahrscheinlich unter „Gotteslästerung“ oder so. Bin aber mal gespannt, was sie antwortet, wenn sie’s tut.

    Ich will hier nochmal betonen, dass ich wirklich tolerant gegenüber Anhängern irgendeiner Religion bin und niemand beleidigt werden soll. Für mich sind Religionen allerdings fast immer unrealistisch und nicht glaubhaft.

    @nullachtfünfzehn: Ja, die Kirche hat die Bibel oft in ihrem Sinne interpretiert und wohl auch missbraucht. Aber was Du schreibst, hört sich so an, als ob immer mal jemand ein paar Kapitel zur Bibel hinzugedichtet hat. Und dann könnten ja auch noch Übersetzungsfehler drin sein. Das klingt mir mehr nach einer Art Märchenerzählung, die hier und da ein bisschen ausgeschmückt wurde. Wenn man sich aber nicht mal auf den Inhalt der Bibel verlassen kann, was soll man denn dann noch ernst nehmen beim Christentum?

  3. naja, nicht unbedingt gleich märchenbuch 🙂
    aber es wirklich so. ich möchte an dieser stelle noch hinzufügen das ich ziemlich christlich erzogen wurde. fast mein gesamtes umfeld war ( ist) fromm. als ich dann selber „denken“ konnte, hab ich natürlich hinterfragt. und als ich dann noch nen “ geschichts-knall“ bekam, gings los. leider ( oder zum glück, das liegt im auge des betrachters) ist es so das nur das in der bibel steht was die “ autoren“ aufnehmen wollten.sicher gingen einige „schon vorgesehene“ scripte auch einfach verloren, denn das war nichts ungewöhnliches( gebrannt hats früher schnell mal). übersetzungsfehler gibts auf jedenfall. zwar keine groben( also ganze sätze), aber sie sind da. wenn man das alles richtig verstehen will, müsste man alles ins hebräische zurück übersetzen.ich glaube fest daran das es gott gibt und das jesus gelebt und ( zumindest meistens) so gewirkt hat wie wir es heute wissen. ich glaube aber auch daran, das die dinosaurier gelebt haben. ich bezweifle nicht mal das es drachen gab( warum auch, wer hat denn bewiesen das es sie nicht gab).ich denke, man sollte ein gutes mittelmaß finden.
    auf deine frage wie man das christentum dann ernstnehmen kann, möchte ich auch noch kurz was sagen: was ich vorhin geschrieben hab, sollte nicht so ankommen das das alles lug und trug ist. ich denke einfach, es gibt ein paar „auslegungen“ von einigen christen, die ich persönlich ganz schön krass finde. grundsätzlich aber, GLAUBE ich auch. grundsätzliich kannst du das alles schon ernst nehmen, wenn du das möchtest. realistisch oder nicht, das musst am ende du für dich entscheiden, z.bsp. wie ich- mit ´nem gesunden mittelmaß 😉

  4. Nee, keine Sorge tigger,
    nur wer so nah bei Gott ist, „dem schlägt keine Stunde“ und da gilt „Eile mit Weile“ und „gut Ding will Weile haben“ „Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut.“ 😛
    Da ich bei Dir ja schon unten durch bin, wage ich selber ja keine Antwort zu geben. 😀

  5. Nur ne kurze Antwort, weil’s schon spät ist (zum Thema antworte ich wahrscheinlich morgen):
    @rotegräfin: Du bist nicht bei mir „unten durch“, denn sonst würden Deine Kommentare in meinem Spamfilter hängen bleiben. Letztens war’s allerdings schon hart an der Grenze. Also einfach die Leute hier so behandeln, wie Du selbst behandelt werden möchtest, dann ist alles i. O. Und beim Thema bleiben gehört für mich dazu.

  6. So dann noch einmal zu meinem Glauben. Ich glaube daran, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und zwar als Mann und als Frau und das Gott Mensch wurde.
    Ich treffe gemäß diesem Glauben also in jedem Menschen Gott.
    In einer Gesellschaft, wo dieser Glaube verloren gegangen ist, das der Mensch von Natur aus heil und gut ist und damit eigentlich alles was uns begegnet gut ist.

    Oh ich habe den Leuten nur zurück gespiegelt, wie sie mich behandelt haben, das fand ich ziemlich übel. Die goldene Regel ist leider außer Kraft gefallen. Ich erwarte von jedem Menschen, dass er sich mir gegenüber anständig und wertschätzend verhält. Ich tue es auch. Kein Mensch muss meine Meinung teilen. Jeder darf gerne seine eigene Meinung haben und auch äußern. Was ich bemerke und ankreide ist die herunterziehende und abwertende Haltung die mir oft begegnet. Die finde ich zum Kotzen. Die finde ich bei vielen Christen aber noch viel viel schlimmer, weil die es einfach besser wissen müssten. Bei Atheisten habe ich keine Ahnung welches Wertsystem sie zu Grunde legen.

  7. Religion, Dogmatismus, Aberglauben, Betrug und Selbstbetrug gehören für mich zu den menschlichen Eigenheiten, die eines ganz sicher NICHT verdienen: Respekt.
    Warum auch 😉

  8. Dazu nur soviel von einem Atheisten den ich sehr schätze mit seinen klaren Gedanken und seiner Arbeit mit psychisch gestörten Menschen

    Bruno Bettelheim:
    „Gleichgültig was ein Mensch auch tut, für ihn ist es das Beste, was er sich denken kann. Es mag unangemessen sein, und es mag anderen sehr dumm erscheinen, aber für den Menschen selbst ist es die beste Problemlösung, die er finden kann. Für ihn ist es das Äußerste, was er bringen kann. Gleichgültig, wie das was er tut, sich auswirkt – und manchmal kann es zerstörerisch sein – dem betreffenden Menschen erscheint es niemals so.
    Er weiß sein Leben auf keine andere Art und Weise zu erhalten oder zu verbessern; für ihn ist es das Wichtigste und das Notwendige. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es mir kaum vorstellbar, dass nicht allem mit dem größten Respekt begegnet wird.“

  9. Einerseits freut es mich, dass hier eine kleine Diskussion entsteht, andererseits frage ich mich auch, worin eigentlich der Sinn dieser von mir initiierten Diskussion liegt.

    Es wird diejenigen geben, die an „Gott“ oder eine andere Gottheit glauben, und die trotz vieler offensichtlicher Diskrepanzen oder Unstimmigkeiten weiterhin glauben werden, weil sie einfach glauben wollen. Und es wird jene geben, welche durch diese Diskrepanzen Zweifel an einem Glauben haben werden oder ihn von vornherein ablehnen. Wahrscheinlich würden mir noch weitere „Ungereimtheiten“ einfallen, wenn ich die Bibel einmal komplett gelesen hätte. Denn ich war schon immer ein „Ursachenforscher“ bzw. Skeptiker. Zu mancher hinterfrage liegt wohl in meiner Natur, Gott hat mich wohl so gemacht ;).

    Selbst wenn ich es versuche, diese Zweifel auszublenden, kann ich es nicht. Und mir scheint es eine typische Eigenschaft von Gläubigen zu sein (ohne das abwertend zu meinen), ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu hinterfragen. Und zwar spätestens ab dem Punkt, ab dem keiner mehr eine zufriedenstellende Antwort geben kann. „Es ist eben so!“ Und damit muss man sich zufrieden geben. Das gilt eigentlich für jede Religion.

    @nullachtfünfzehn:
    Ich glaube auch, dass Jesus existiert hat. Aber dass er Gottes Sohn war, der von einer Jungfrau geboren wurde, fällt mir schwer zu glauben. Dass er sich wiederum dafür gehalten hat, kann ich mir gut vorstellen. Nicht aber, dass er übers Wasser gegangen ist oder drei Tage nach seinem Tod wieder auferstanden ist. Aber ich denke, auch Mohammed (den „Jesus der Moslems“) wird es gegeben haben. Und schon stehe ich vor einem Dilemma: Wessen Geschichte stimmt, die der Moslems oder die der Christen? Ich weiß, diese Frage darf man nicht stellen, aber sie stellt sich mir quasi schon von allein.

    @Achter:
    Ich weiß jetzt nicht, ob sich Deine „Respektlosigkeit“ auf Religion im Allgemeinen bezieht oder auch auf deren Anhänger. Aber falls das letztere zutrifft, finde ich: Ein gewisses Mindestmaß an Respekt und Toleranz (auch gegenüber Andersdenkenden) zeugt von einem Mindestmaß an sozialer Kompetenz. Ich bin ganz schön direkt, gell? Aber so seh‘ ich’s halt.
    Was den Selbstbetrug betrifft, denke ich, dass er schon einen gewissen Sinn hat, nämlich einen psychologischen. Auch wenn Gott oder wer auch immer nur in den Köpfen einiger Menschen existiert, so hat das für sie sicherlich eine positive Wirkung. Bei mir funktioniert’s aber nicht.

    @rotegräfin:
    Ich glaube, um ein „guter Mensch“ zu sein, muss man nicht Christ sein oder die zehn Gebote aufsagen können. Mit meinem Lebensstil habe ich ein absolut reines Gewissen, und wahrscheinlich verhalte ich mich humaner als es so mancher Christ getan hat.

  10. Hallo, Tigger,
    zur ersten Frage meine ich,dass es sicher nicht der Sinn der Verkündigung ist, in Panik zu versetzen. Ich fand zufällig eine Stelle im Markusevangelium, die diese Problematik in sich trägt. Ich suchte dann dreierlei Übersetzungen. Es ist im Markusevangelium, Kapitel 16. Wenn man den Kontext liest,fallen einem noch andere wichtige Sachen auf. Wollen Sie, dass ich Ihnen den gesamten Text sende?
    Zu den weißen Gestalten auf Abbildunge will ich sagen, dass ich wunderschöne Abbildungen mit schwarzen Personen habe. Die schwarzen Künstler sind am Kommen, Geduld.
    Zur Zeit bringt mir ein Alttestamentler bei, dass die Bibel nicht als chronologisches Geschichtsbuch zu lesen ist, sondern sehr oft Geschichten erzählt, so wie Jesus selber vieles in Bildern dargelegt hat.

  11. @Tigger

    da kann ich Dir nur Recht geben. Dabei weiß ich manchmal nicht was schwerer ist mit Christen oder mit Atheisten sich über dieses Thema zu unterhalten.
    Beide Personengruppen bringen oft die abstrusesten Argumente an, die mich oft an den eigenen Verstand haben zweifeln lassen. Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, was denn da eigentlich abläuft und dann kapiert, dass jeder erst einmal seine eigenen Ängste auf den anderen ablädt und dann da bekämpft.
    Dann bleibt eigentlich nur noch die Frage wovor der Mensch eigentlich Angst hat? Wer dieser Frage dann auf den Grund geht, kommt zu dem Schluss er hat Angst vorm Tod und damit auch gleichzeitig vor dem Leben. Wer das verstanden hat, kann dann auch wieder glücklich und zufrieden leben.
    meint rg

    @Hallo Bettina
    ich versuche es mal mit diesem Link http://www.bibleserver.com/index.php,
    den kann tigger dann ja anklicken.
    Es wird mir aber nicht deutlich, was Du mit dem Markus Evangelium meinst und was Dir dabei aufgefallen ist.

  12. @Bettina:
    Sie brauchen sich wirklich nicht die Mühe machen und Bibeltexte abtippen, um sie mir zu schicken! Leider bin ich nicht bibelfest, ich habe aber eine Bibel, in der ich bei Gelegenheit mal die Stelle nachlesen werde. Ich finde, die Bibel kann man auch als Atheist schon mal lesen (wenn mal viel Zeit hat), schließlich sind die mit dem Christentum verbundene Geschichte und deren Folgen auch Teil unserer Kultur.
    Die Information, dass nur der Gläubige in den „Himmel“ kommt und der Ungläubige in die „Hölle“ – egal, ob er ein „guter Mensch“ war oder nicht – habe ich von Freunden, die aus der Kirche ausgetreten sind, um sich nicht ihren Vorgaben und Auslegungen zu unterziehen, sondern ihren Glauben direkt an der Bibel ausrichten. Dazu benötigen sie keine Kirche. Die Information (mit der Hölle für die Ungläubigen) habe ich aber auch schon mehrfach gelesen.
    Wenn ich Sie richtig verstehe, meinen Sie, dass diese Information gar nicht stimmt und auch ein Ungläubiger nach seinem Tod in den „Himmel“ darf, sofern er auf Erden keine schwerwiegenden Sünden begangen hat?
    Zu den Abbildungen: Gut, es mag sicherlich auch Abbildungen geben, die Farbige als Adam und Eva zeigen. Letztendlich ist es aber egal, welche Hautfarbe Adam und Eva angeblich hatten. Mich interessiert die Frage, wie es sich Christen, die an die Schöpfungsgeschichte glauben, erklären, dass es unterschiedliche „Rassen“, also Farbige und Weiße überhaupt gibt. Die Evolutionstheorie hat darauf eine nachvollziehbare Antwort, die Bibel meines Wissens nicht.

    Wie gesagt, ich bin nicht bibelfest. Und ich mag es selber nicht, wenn jemand über was redet, wovon er keine Ahnung hat. Die Fragen haben mich trotzdem mal interessiert.

    Die Bibel gibt sicherlich Raum zur Interpretation. Aber wenn man den Interpretationsspielraum zu groß werden lässt, dann ist alles nur noch Auslegungssache, und die Aussagen fangen an, sich zu widersprechen. Ich nehme an, dass so auch die verschiedenen Untergruppen der christlichen Religion entstanden sind. Die Bibel ist nun mal das einzige „Dokument“, welches den Christen das Christentum erklären kann. Und woher weiß der Christ, wann Jesus gerade ein Bild als Metapher benutzt hat, und wann nicht? (Die Frage muss nicht beantwortet werden.)

    @rotegräfin:
    Ich glaube nicht, dass wirklich jeder Mensch Angst vorm Tod hat. Und gerade gläubige Christen müssten diese Angst ja eigentlich nicht haben, denn sie erwartet ja ein Leben nach dem Tod im „Himmel“. Wenn die obigen Aussagen stimmen, müssten höchstens die Nicht-Christen Angst davor haben. Werden sie aber nicht, weil sie ja nicht an „Himmel“ und „Hölle“ glauben.

  13. >“@Achter:
    Ich weiß jetzt nicht, ob sich Deine “Respektlosigkeit” auf Religion im Allgemeinen bezieht oder auch auf deren Anhänger.“

    Respekt kann man sich verdienen durch Leistungen und Taten. Oder auch nicht. In die Kirche zu gehen oder zur Zimmerdecke oder gen Mekka zu beten ist nichts Besonderes. Jedenfalls nichts, was meinen Respekt verdient. Aber viele Gläubige fordern das. Ich find’s lächerlich…

  14. Ich glaube, wir meinen nicht genau dasselbe, wenn wir über Respekt reden. Wie man Respekt für sich definiert, ist ein eigenes (gar nicht mal uninteressantes) Thema, deshalb belasse ich’s jetzt mal dabei.

  15. hallo rotegraefin,
    im Kapitel 16 des Markusevangeliums wird denen viel verheißen, die glauben. Ich sehe mehr den Vorteil derer, die glauben. Ich habe Freude an der Vorfreude. Ich spüre deutlich, dass ich mich gerne auf etwas freue. Und denen, die glauben, wird einiges verheißen, sie haben etwas in Aussicht.
    Und ich meine, es wird nur betont, dass die, die nicht glauben wollen, selbst dafür verantwortlich sind, dass ihnen manches entgeht.
    hallo,tigger,
    ja, ich wundere mich über diese Höllendrohung. Ich habe das nie so gehört und ich meine, aus solchen Aussagen sollte man sich nichts machen.
    Zu hell und dunkel:
    in meinen Augen ist das so leicht einsichtig. Wir sehen doch sofort, wenn sich jemand in der Sonne bräunt oder wie sich jemand bleich hält, wenn er die Sonne meidet. Die unterschiedliche Gestalt und Ansicht der verschiedenen Völker erkläre ich mir mit den Einflüssen, denen er landschaftlich ausgesetzt ist.
    Ich habe als Kind im Religionsunterricht gelernt, dass die Bibel sagt, dass Gott die Welt erschaffen hat, und dass die Wissenschaft sagt, wie er sie gemacht hat. Für mich ist es selbstverständlich, dass die Erkenntnisse der Wissenschaft stimmen.
    Andererseits kann ja auch Theologie studiert werden. Und die Kirche als Gemeinschaft hilft dem Fußvolk, den gesunden Weg zu gehen. Da werden bewährte Traditionen weitergegeben.

  16. @ Bettina,

    ich hatte sogar Angst mich zu freuen. Verstärkt wohl auch durch den Satz meiner Ma: „Gleich weint ihr wieder“, wenn wir als Kinder mal lustig giggelten und gaggelten.
    So habe ich mir als Studentin dann auch später die Vorfreude, als reine Einbildung ausgeredet als dann mein Freund kam und die Freude so ernüchtert wurde.

    @tigger

    Angst vor dem Leben und Angst vor dem Tod hängen bei mir ganz eng zusammen. Ich hatte Angst davor böse und verdammt zu sein und wollte quasi alle Leute dazu zwingen ein anderes Urteil über mich zu sprechen, was anscheinend zu Beginn meines Lebens über mich verhängt war. Jedenfalls habt Du hier noch die Ausläufer von diesem Hoffnungs- und Aussichtslosen Bemühungen von mir mitbekommen. So ist das mir mein ganzes Leben lang so gegangen. Ich wollte, dass man bei aller Biestigkeit dahinter auch meine Liebe wahrnimmt, um meine Idee und den Schmerz verdammt zu sein los zu werden. Gleichzeitig aber auch die Idee, das irgendjemand dafür verdammt sein könnte, der mir oder anderen nichts gutes tat. Ich habe 40 Jahre dafür gebraucht um diesen inneren Konflikt zu lösen. Mir wurde aber auch ein anderes Gottesbild vermittelt. Ein Gott, der straft, wenn er einen liebt. Da geht viel durcheinander in einem kleinen Kinderkopf und mit 20 Jahren habe ich dieser idiotischen Liebe den Kampf angesagt. Jetzt setze ich mich für den gerechten Weltfrieden und das funktioniert nur, wenn der Mensch mit beiden Beinen im Guten wie im Bösen steht und sich mit beiden Möglichkeiten bei sich selber abgefunden hat.

  17. >>Und ich meine, es wird nur betont, dass die, die nicht glauben wollen, selbst dafür verantwortlich sind, dass ihnen manches entgeht.<<

    Und was ist im Christentum die Alternative zum Himmel? Doch die Hölle! Oder gibt’s noch was dazwischen? Wenn es nach dem Tod nur Himmel und Hölle gibt, und die Gläubigen in den Himmel kommen, dann kommen die Ungläubigen doch in die Hölle, oder nicht?

    >>Wir sehen doch sofort, wenn sich jemand in der Sonne bräunt oder wie sich jemand bleich hält, wenn er die Sonne meidet. Die unterschiedliche Gestalt und Ansicht der verschiedenen Völker erkläre ich mir mit den Einflüssen, denen er landschaftlich ausgesetzt ist.<<

    Meinen Sie das ernst? Ein schwarzer Afrikaner kann sich solange im Schatten aufhalten, wie er will, er wird gewiss nicht weiß werden. Neben der Hautfarbe gibt es übrigens noch andere Merkmale, die die Rassen unterscheiden: Form der Lippen, der Augen, Struktur der Haare, Augenfarbe, Proportionen usw. Tut mir leid, aber Ihr Argument ist wirklich Käse.

    @rotegraefin: Du fängst schon wieder an, über Deine Vergangenheit zu reden. Das hat mit dem Thema nichts mehr zu tun. Mein Blog ist kein Selbsthilfeforum. Für sowas hast Du Deinen eigenen Blog. Bitte lass das und schreibe nur, wenn Du was zum Thema beitragen kannst!

  18. Ach Du grüne Neune tigger, das ist wirklich lustig!
    Ich habe ganz massiv zum Thema geschrieben und es anhand meiner eigenen Entwicklung dargestellt. Okay Du verbietest es genauso wie es von Gott im Paradies vor der Vertreibung in der Bibel erzählt wurde. “Wenn Du nicht an Gott glaubst, dann kommst Du in die Hölle.”
    Das steht da so zwar nicht, wird aber immer so ausgelegt.
    Es geht also, um den Höllengedanken und um den Himmelgedanken.
    Im Himmel sollen sie alle nur Halleluja und Hosianna singen und in der Hölle sollen sie alle nur fluchen und verdammen und sich ganz abscheulich benehmen.
    Dann geht es noch, um einen weiteren Begriff. Der nennt sich Ewigkeit. Die hat wie ein Ring keinen Anfang und kein Ende. Ein Säugling und Kleinkind bis +- 3Jahre lebt in diesem Zustand. Sie beinhaltet den reinen Seinszustand, […]
    Anmerkung: Kommentar gekürzt (endlose beispielhafte Aufzählung)
    Wer allerdings in einem dualistischen Gedankensystem fest verankert ist, hält solche Erlebnisse für Spinnereien und lehnt sie ab.
    Genauso wie Du heute nachmittag meine Ausführungen als nicht zum Thema passend ablehntest und Deinen Blog beschreibst was er nicht ist. Damit nimmst Du hier auf Deinem Blog als Hausherr Dein Recht wahr zu sagen, was ich hier schreiben darf und was nicht. […]
    Anmerkung: nochmal gekürzt (sich inhaltlich wiederholende Beschimpfung)
    Ich wäre glücklich und zufrieden damit, wenn auf meinem Blog die Leute angeregt werden sich selbst zu helfen. Meiner Ansicht nach hast Du Dir selber die Fragen zu stellen, wen Du wann und warum zurecht weist und letztlich ausschließen willst?

    Anmerkung (Admin): Ich musste hier kürzen, denn ellenlange Kommentare ohne neue Information kann man keinem antun.
    Niemand wird von vornherein von dieser Diskussion ausgeschlossen. Jeder darf seine eigene Meinung haben, auch wenn sie nicht mit meiner konform geht. Aber bitte nur posten, wenn man etwas Neues zum Thema beizutragen hat.
    @ rotegraefin: letzte Verwarnung!

  19. hallo tigger
    zu Himmel und Hölle und Glaube und Unglaube:
    Ich hatte an das Leben gedacht und nicht an das, was nach unserem Tod ist.
    Bei den Katholiken wird ja von einem Reinigungszustand geredet, das wäre etwas zwischen Himmel und Hölle.
    Diesen Reinigungsort stelle ich mir wie ein Bad vor, wo wir mit viel Liebe saubergemacht werden. Also ich bin davon überzeugt, dass es für Gott eine Kleinigkeit ist, uns sauberzukriegen.
    Ich meine, dass die, die Glauben, im Leben manchen Vorteil haben denen gegenüber, die nicht glauben. Das sehe ich dann wieder nur als Einladung für die Nichtglaubenden, sich zu fragen, wie sie zum Glauben kommen können, damit auch sie gut leben können.
    Zu schwarz und weiß und den Völkern:
    Ich hatte mir in deren Entwicklung zig
    Jahrtausende vorgestellt.
    Also ganz sicher habe ich gemeint, ein Schwarzer solle schnurstracks weiß werden können und ein Weißer ganz schwarz.
    Die Ernährung spielt sicher auch eine große Rolle und die Temperatur. Die Eskimos zum Beispiel nähren sich von Fisch und sehen dauernd weiße Landschaft. Da kneifen sie die
    Augen zu und bekommen in zig Jahrtausenden halt gleich schmälere Augen.
    Ich finde, das sieht man auch an den Berufen, die ausgeübt werden. Sie beeinflussen den Körper.Und diese körperlichen Veränderungen werden ganz schwach an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. So stelle ich mir das vor.

  20. @bettina: Was Du beschreibst, ist eine Art Evolution über mehrer Jahrtausende, wenn auch nicht gerade passend zu meinen biologischen Kenntnissen. Die Frage war aber, ob die Bibel oder das Christentum eine Antwort darauf haben. Es geht hier nicht um Spekulationen, sondern darum, herauszufinden, ob die Bibel die obigen Fragen klärt (was ich eher bezweifle).

  21. Hallo tigger,
    Deine biologischen Kenntnisse sind dann maßgeblich. Also ich nehme an, dass Du damit recht hast. Mit meinem Ausdruck zig Jahrtausende wollte ich ausdrücken, dass ich nicht weiß, wie lange das dauert.
    Die Bibel läßt die wissenschaftlichen Kenntnisse gelten. Also wenn wissenschaftlich etwas erkannt ist, muß meiner Meinung die Bibel nichts mehr dazu sagen.
    Und weil die Auslegung der Bibel nicht so einfach ist, gibt es auch die Lehre der Kirche. Da könnte ich im Katechismus nachschauen, was zu Deinen Themen gesagt wird.
    Ich könnte Dir aber auch Anschriften von Theologen geben, die das ja studiert haben und auch darüber reden können.
    Also ich habe den Eindruck, Du bist mit meinen Aussagen nicht zufrieden und brauchst jemanden Gescheiteren.

  22. Danke, Bettina, für Deine Mühen. Dieser Thread ist entstanden aus einer kleinen Überlegung heraus, die ich unmittelbar als Beitrag auf meinem Blog abgetippt habe. Es ist eine kurze Gedanken-Ansammlung und eigentlich weiter nichts. Das Thema ist nicht wichtig genug, dass ich einen Theologen anschreiben und damit nerven müsste. Brauchst mir also keine Adressen geben. Trotzdem danke.

  23. Hier machen sich es ein paar Leute aber *ziemlich* einfach. Wer sagt eigentlich was in der Bibel wörtlich zu nehmen ist oder was nicht??? In meinen Augen wird da ganz schön rosinenpickerei betrieben, um es mal höflich auszudrücken! Die Bibel ist eine nette Ansammlung von manchmal recht brutalen Märchen, literarisch gesehen mag sie auch noch einen gewissen stellenwert haben, aber mehr nicht…

  24. Weißt Du Elphaba,

    um mir die Brutalität der Menschen vor Augen zu halten brauche ich wirklich keine Bibel.
    Da brauch ich mir nur die Tagesschau anzusehen und die Zeitung aufzuschlagen. Aber wie ich mit dem ganzen Mist fertig werden soll, ohne als Amokläufer, Selbstmörder oder Terroristin wild durch die Gegend zu rennen. Kann ich in der Bibel finden und der guten Psychologie.
    Du darfst es Dir gerne komplizierter machen. Habe ich selber jahrelang gemacht. Ich ziehe ehrlich gesagt heute den einfachen Weg vor.

  25. Tja, die Bibel ist aber halt brutal, da kannst Du Dich drehen und wenden wie Du willst, alleine wie mit Frauen umgegangen wird ist schon (ich verkneif es mir).
    Schön für Dich, wenn Du in der Bibel das Allheilmittel für die böse Welt da draußen findest, der normale Mensch brauch keine Bibel um die böse Welt zu verkraften und was Du unter „guter“ Psychologie verstehst hast Du ja schon einmal dargelegt Danke…

    Der einfache Weg ist für mich der ohne Gott, ohne Zwänge und erhobenem Zeigefinger. Dafür gute Freunde die immer mit einem Ohr da sind, wenn ich sie brauche.

  26. Ephaba,
    ich bin eine Frau, und ich bin sehr zufrieden damit, wie Jesus Christus mit mit mir umgeht.
    Warum sollte ich nicht Rosinen als erstes herauspicken? Irgendwann werde ich mich dann auch an den nahrhaften Rest machen.
    Für mich ist die Bibel ein Trost- und Lehrbuch. Es schmeckt mir gut.

  27. Schön für dich, dann gehe ich mal davon aus, das es für Dich auch einen Sinn hat, wenn Jesus Christus (dessen Existenz ich ernsthaft anzweifele) es mit anderen nicht so gut meint?

  28. @Elphaba

    klar ist die Bibel ein Buch voller Brutalitäten. Unsere jüngste Geschichte der letzen 100 Jahren ist es doch auch. Schon vergessen oder hast Du im Geschichtsunterricht geschlafen? […]

    Anmerkung (Admin): Auch hier war es unvermeidbar, Teile des Kommentars von rotegraefin zu löschen (aufgrund von persönlichen Angriffen). Ab sofort landen ihre Kommentare zunächst in der Warteschleife, und ich werde sämtliche Passagen entfernen, die nichts Neues oder Konstruktives zum Thema beitragen oder die nur auf ein Streitgespräch aus sind, bevor ein Kommentar veröffentlicht wird.
    Da ich keine Lust habe, jedes Mal eine neue „Anmerkung“ zu schreiben, wird das kommentarlos geschehen. Traurig, dass solche Maßnahmen nötig sind, aber manche Leute lernen es wohl nie. Ansonsten darf hier natürlich gerne weiter diskutiert werden.

  29. Äh, darum ginge es gerade nicht…. ICH lobe hier die Bibel nicht als Lösung für alles, und Hitler schon 3x nicht was ist das denn für ein kruder Vergleich!

    Und Deine sehr persönlich werdenden Unterstellungen dürfen mal wieder nicht fehlen, Du musst doch geradeso in die Menschen reinschauen können *vorsicht ironie*

  30. Elphaba
    Dass das Kind mißbraucht wurde, war die Tat eines Menschen. Ganz sicher hat das Gott nicht gefallen. Deshalb darf das Kind wissen, dass es Gott hinter sich hat.

  31. @ Bettina, ja ist das so? Wenn Gott es mit jedem gut meint, warum verhindert er in seiner Allmacht solch widerliche Taten nicht? Läßt kleine unschuldige Kinder leiden. (Ehrlich wer braucht den SO einen Gott, der dabei zuschaut?)

    @rotegräfin, DAS ist einfach widerlich

  32. Alle Leute die so zynisch sind und selber keine Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen wollen, die braucht Gott dafür. Die Christen nennen es in der Regel den Teufel oder den Antichrist.

    @Elphaba
    stimmt, selber zu leiden ist verdammt widerlich. Da gebe ich Dir Recht. Deswegen lassen die Menschen ja auch lieber andere leiden und quälen sie, weil sie selber nicht leiden wollen.

  33. Tut mir leid, rotegraefin, aber mit Deinen letzten beiden Bemerkungen kann ich nicht viel anfangen. Sie deuten etwas an, ohne genau zu sagen, was Du sagen willst. Vielleicht steh ich auch auf dem Schlauch, aber es wäre schön, wenn Du Dich etwas konkreter ausdrücken würdest, sofern Du überhaupt eine Botschaft rüberbringen willst.

    Wenn ein Kind missbraucht wird, kann es nichts dafür. Soweit sollten wir uns alle einig sein. Wem gibt man also die Schuld? Klar: dem Täter. Auch Christen geben dem Täter die Schuld und nicht Gott, der das zugelassen hat. Genau wie Elphaba, sehe ich aber hier den Widerspruch zu Gottes Allmacht und zu seinem guten Willen. Wenn es Gott gibt, ist er entweder kein „lieber Gott“, oder er ist nicht allmächtig. Wäre er beides, wäre die Tat nicht passiert, denn ein allmächtiger Gott, der den Menschen nichts Böses will, hätte so eine Tat nicht zugelassen. Eigentlich recht logisch.

  34. @Elphaba
    Gottes Allmacht sehe ich darin, dass er Ungutes zum Guten wenden kann.
    Es ist schade, wenn Menschen, die Kinder haben, nicht merken, dass sie Gottes Mitarbeiter sind und Gott ihnen unheimlich viel anvertraut und zumutet. Dieser Mensch, der an dem Kind schuldig wurde, hätte sein Beschützer sein sollen.
    Die frohe Botschaft der Heiligen Schrift will uns Menschen sagen, dass es eine Umkehr gibt.
    Gott kann Schuld in Segen verwandeln für beide, das Opfer und den Täter.

  35. […]
    Zu Atheisten habe ich mir angewöhnt zu sagen:
    „Sie brauchen nicht an Gott zu glauben. Ich glaub es für sie mit. In meinen Augen können sie keinen einzigen Schnaufer tun ohne ihn.“

    Da Gott dem Menschen seinen Odem eingehaucht hat und Gott für mich Mensch wurde treffe ich in jedem Menschen Gott. Diese einfache Tatsache, wollen viele Christen und das haben sie mit den meisten Atheisten gemein nicht wahrhaben.

    Ich habe als Christ nur den Auftrag meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst. Ich muss ihn nicht mehr und nicht weniger lieben nur wie mich selbst. Das lässt mich sehr bescheiden werden. Denn was kann ich machen, wenn meine Liebe immer wieder abgewehrt, missachtet und missbraucht wird?
    Nichts! Die Liebe ist ein Geschenk, was erst einmal angenommen werden will.

    @elphaba
    was ist daran herzlos?
    Ich finde es herzlos, von uns Menschen, dass es immer noch Opfer und Täter gibt in dieser nach Gerechtigkeit schreienden Welt.
    Du brauchst Rache? Für wen und an wem willst Du Dich rächen? Und wer rächt dann die Rächer?

  36. Die Diskussion ist vom Thema abgekommen und von meinen beiden Fragen auf eine Grundsatzdiskussion um den Glauben an Gott abgedriftet. Das macht nichts. Wir können gerne weiter diskutieren. Allerdings führt eine solche Diskussion erfahrungsgemäß meistens ins Nichts. Trotzdem, mich stört’s nicht.

    Gott kann Schuld in Segen verwandeln für beide, das Opfer und den Täter.

    Also zunächst mal suggeriert dieser Satz, dass das Opfer eine Mitschuld hat, was in den allermeisten Fällen sicher nicht zutrifft. Desweiteren kann ich mir nicht vorstellen, dass ein missbrauchtes Kind den Missbrauch irgendwann als einen Segen empfinden kann. Das ist schon sehr realitätsfremd, wenn man sowas behauptet.

    @graefin: Ich glaube langsam, Du weißt selbst nicht so genau, worauf Du hinaus willst (das ist nicht bös gemeint). Oder aber, Du drückst Dich so missverständlich aus, dass man Dich auch nur missverstehen kann. Ich habe Deinen Kommentar mehrfach durchgelesen, und mir ist der Zusammenhang zum Thema (Kindesmissbrauch) ebenso wenig klar wie so manche Passage. Auch dass Du Elphaba einen Wunsch nach Rache unterstellst, ist absolut nicht nachvollziehbar. Aber vor allem erklärt Dein Kommentar nicht, warum der allmächtige und gute Gott den Missbrauch an einem Kind zulässt. Und mich beschleicht so langsam das Gefühl, dass Du es Dir selbst nicht erklären kannst und Du deshalb so schwammig daher schreibst.

  37. Ich kann mir vorstellen, dass es entsetzt, wenn ich das Kind und den Täter in einem Atemzug nenne. Mir kommt es so vor, wie wenn ich nur das Kind im Auge haben sollte. Dass das Kind über den Mißbrauch hinwegkommt und sein Leben in den Griff bekommt, das stelle ich mir als den Segen vor. Und dass man vom Täter weiß, er tut so etwas nicht mehr, das ist doch auch beruhigend.

  38. @Bettina: Und die Täter die es trotzdem wieder tun? Was ist mit den Kindern die in ihrem späteren Leben daran zerbrechen? Wahrlich ein Segen…

    Mir scheint euer Gott ist entweder nicht so allmächtig wie ihr meint (er hat immerhin die Nerven dabei zuzuschauen und nicht einzugreifen)oder er ist nicht so gütig oder aber es gibt ihn gar nicht, vielleicht ist es ihm aber auch einfach egal?

    Bettina, es tut mir leid, aber das was Du schreibst ist absolut realitätsfremd.

  39. @Elphaba
    Gehören die nicht angezeigt?
    Ich meine ja, die betroffenen Kinder müßten nicht daran zerbrechen.
    Ich schiebe nicht Gott etwas in die Schuhe, was Menschen tun. Warum paßt niemand auf das Kind auf? Warum wirft man dem Täter nicht vor: Wie kannst Du nur?
    Hat denn irgendein Mensch die Nerven gehabt, zuzuschauen und nicht einzugreifen?

  40. Soviel dann zur Allmacht und Güte Gottes…

    Bettina Du hast wenig Ahnung von dieser Thematik, und Deine Fragen zeigen sogar eine gewisse Kaltschnäuzigkeit gegenüber den Opfern.

    <<Ich meine ja, die betroffenen Kinder müßten nicht daran zerbrechen.

    Meist ist es nicht der böse Fremde der sich an einem Kind vergreift, sondern jemand aus dem engsten Familienkreis, was die Problematik besonders beim Kind sehr verschärft, weil es ja eine GELIEBTE Person ist. Die Botschaft die dahinter steht für das Kind ist: Ich tue Dir weh, weil ich Dich liebe. Es zerbrechen nicht alle daran, aber manche tun es.

    <<Ich schiebe nicht Gott etwas in die Schuhe, was Menschen tun.

    Gott (sollte es ihn geben) hätte aber doch die Möglichkeiten es zu verhindern? Warum tut er es dann nicht? Ist ihm das Kind egal?

    <<Warum paßt niemand auf das Kind auf?

    Ja warum denn? Warum passt Gott nicht auf das Kind auf?

    <<Warum wirft man dem Täter nicht vor: Wie kannst Du nur?

    Weil Die Kinder aus Angst schweigen und oft kaum einer etwas mitbekommt.

    <<Hat denn irgendein Mensch die Nerven gehabt, zuzuschauen und nicht einzugreifen?

    Mag schon sein, dass das so ist, aber Menschen sagt man keine Allmacht und unendliche Güte nach. Ein Mensch ist kein Gott und hat somit die Möglichkeiten nicht, die ein Gott hätte.

  41. ich finde, Elphaba, Deine Argumentation doch recht einseitig, insbesodere die Aufhängung an einem Einzelfall für die Existenz oder Nichtexistenz Gottes heranzuziehen, ist schon sehr gewagt. Auch finde ich dieses Medium Internet für solchererlei Diskussionen außerst ungeeignet. Aber ich bin ja neu hier und sicher lernfähig

  42. Es geht aber schon um den persönlichen Gott der christlichen Kirche? Davon mal abgesehen ist das kein Einzelfall, sondern das „Schicksal“ etlicher Kinder…

  43. >>insbesodere die Aufhängung an einem Einzelfall für die Existenz oder Nichtexistenz Gottes heranzuziehen, ist schon sehr gewagt.<<

    So wie ich Elphaba verstehe, ist dieser Einzelfall nur ein Beispiel von vielen. Es geschieht genügend Elend auf der Welt, welches man anstelle dieses Einzelfalls einsetzen könnte. Die Frage, die ich mir stelle (und sicher auch Elphaba und viele andere), ist: Wie kann Gott als allmächtiges UND gutes Wesen all das zulassen? Es geht hier nicht um den Weltfrieden. Aber wenn man mit offenen Augen durch die Gegend läuft, dann sieht man vielerlei Ungerechtigkeiten und vielerlei Leid, auch solches, für das man keinen Menschen zur Verantwortung ziehen kann (wie im Fall eines missbrauchten Kindes). Dass einem da Zweifel an der Existenz eines Gottes kommen, zumindest so einen, wie er immer beschrieben wird, ist für mich eigentlich nur logisch. Man muss eben auch hinsehen, wie die Welt ist, und nicht die halbe Wahrheit ausblenden.

    Aber sicher hast Du Recht, dass für solche Diskussionen das Internet nicht das geeignetste Medium ist. Was soll’s.

  44. @Gräfin:

    Zit“Wer selber nichts gilt, lässt auch andere nicht gelten.”

    Gehts auch noch dümmer? 😆

  45. @ Achter
    wenn ich mir Deine Frage so begucke, anscheinend schon. 😦

    @Elphaba

    Du hast vollkommen Recht gerade, wenn es um Missbrauch geht, geht es wirklich um den persönlichen Gott, der das Leben und die Liebe ist. Missbrauch hat immer etwas mit dem Teufel zu tun also der menschlichen Idee, dass alles erlaubt ist, obwohl es den Gesetzen, des Anstandes, des Lebens und der Liebe völlig zu wider laufen.
    Jedem dem Unrecht geschehen ist und dem Unrecht geschieht, braucht den Glauben an eine höhere und größere Kraft, dass dieses Unrecht einmal gesühnt wird.
    Da gibt es zwei Sprüche, die mich hochgehalten haben.

    „Der Mensch kapituliert leicht,
    wenn die Sünde ihm im Gewand der Tugend begegnet.“
    Mahatma Gandhi (*1869, +1948)

    „Nur wer stark genug ist, um sich für ein Unrecht rächen zu können, der kann lieben und verzeihen.“
    Mahatma Gandhi (*1869, +1948)

    Sich rächen zu können und dann darauf zu verzichten und andere Wege zu finden, um mit dem Unrecht fertig zu werden, macht das Leben wertvoll.

  46. @ Achter und Graefin:
    Ihr müsst Euch nicht gegenseitig beleidigen. Was soll das? Lasst’s gut sein und benehmt Euch wie Erwachsene!

  47. @tigger
    „Unverständnis hält die Wahrheit nicht davon ab wahr zu sein.“

    Ich weiß nicht wie Erwachsene sich benehmen, nach allem, was ich erlebt habe nur scheußlich.

    Ich weiß aber das erwachsen werden ein lebenslanger Prozess ist, der für mich heißt aus den Schwierigkeiten herauszuwachsen. Dies bedeutet erst einmal eine Schwierigkeit an zu erkennen. In der Regel werden Schwierigkeiten verboten und unter den Teppich gekehrt. Das halte ich für kindisch.
    Damit wird regelmäßig die Chance einer Weiterentwicklung verpasst und dem Menschen seine Würde genommen.

  48. @graefin: Was sollen nun diese allgemeinen Floskeln? Keine Ahnung, was Du damit sagen/andeuten willst. Bitte hör auf, Dich zu rechtfertigen oder zu erklären! Sondern bitte schreib‘ was zum Thema oder lass das Kommentieren sein! Du musst also auch nicht Deinen letzten Kommentar erklären. Und bitte auch nicht erklären, warum es Deiner Meinung nach doch zum Thema gehört! Entweder die Diskussion zum Thema fortführen oder auf die Finger setzen! Kann doch nicht so schwer sein.

  49. Also zurück zum Thema:
    >>1.Frage:Hätte es ein allmächtiges und großherziges Wesen wie Gott (wenn es ihn gäbe) nötig, die Menschen mit dieser Panikmache an sich zu binden?<<

    Nein ein solcher Gott hat es nicht nötig. Einen solchen Gott gibt es nicht, diese Gestalt wird in der christlichen Tradition Teufel, Satan, Widersacher oder Versucher genannt. An dessen Frucht man ihn immer erkennen kann: Verbote, Zank, Streit, Krieg, Hass Rache, Angst, Unversöhnlichkeit und die Stellung von unlösbaren Aufgaben.
    Damit die Verhinderung von guten Beziehungen.
    Du gehst an die Fragen heran wie an einen Automaten. Frage rein Antwort raus. Wenn Du dann Antworten bekommst, die Dir nicht passen, dann löscht Du sie oder grenzt jedesmal selber das Spielfeld ein. Das ist Dein gutes Recht, denn Du bist gerade dabei, Dir Deine Selbstständigkeit zu erobern. Du setzt Grenzen und Spielregeln fest. Wenn Dir Bettina oder ich etwas außerhalb dieser Deinen Grenzen erklären wollen, blockst Du ab. Es ist Dir nicht wichtig genug. Aber wer nach Gott fragt, fragt gleichzeitig auch nach der Beziehung zu ihm. Rein Intellektuell ist diese Frage sowieso nicht zu beantworten. Du hast versprochen tolerant zu sein, leider hältst Du Dein Versprechen nicht. Dann ist doch jede weitere Unterhaltung gestorben. Jeden zweiten Kommentar zensierst Du oder löschst. Warum kannst Du es nicht stehen lassen, als etwas was Du noch nicht verstehst? Ist das eine Schande etwas nicht zu verstehen?
    Wenn Du nicht noch hinzufügst, was Du wissen willst, was soll ich mir dann noch aus meinem hohlen Bauch saugen, nur um von Dir wieder einen über gebügelt zu bekommen. Meinst Du nicht, dass Du da ziemlich unmenschlich mit mir umgehst?

  50. >>Du gehst an die Fragen heran wie an einen Automaten. Frage rein Antwort raus. Wenn Du dann Antworten bekommst, die Dir nicht passen, dann lösch[s]t Du sie oder grenzt jedesmal selber das Spielfeld ein.<<
    Tja, graefin, ich grenze nicht das Spielfeld ein, sondern ich frage nach. Wenn Du dann nicht weiter weißt, tut’s mir leid, aber es liegt dann nicht an mir. Übrigens geschieht das auf einer sachlichen Ebene. Auf die solltest Du Dich auch langsam mal begeben. Klar beklagst Du Dich über meine Zensur. Aber der Grund, warum Deine Beiträge zensiert werden, ist, weil Du es nicht schaffst, sachlich auf das Thema einzugehen. Stattdessen kommen entweder Berichte aus Deinem Leben (die Du auf Deinem eigenen Blog gerne veröffentlichen kannst) oder beleidigte Schimpfattacken. Der hier kursiv markierte Text zählt z. B. darunter. Den hätte ich schon wieder löschen können, und beim nächsten Mal passiert das auch wieder.

    Also wenn Du keine Antworten auf meine Fragen hast, dann ist das halt der Ausgang der Diskussion. Ich hab ja auch keine endgültigen Antworten. Das macht ja nichts. Aber nachfragen wird ja wohl noch erlaubt sein.

  51. nur um von Dir wieder einen über gebügelt zu bekommen. Meinst Du nicht, dass Du da ziemlich unmenschlich mit mir umgehst?

    Liebe Gräfin, auf eine Diskussion mit Dir steige ich nicht ein, ich habe Deinen Beiträgen bewusst keine Beachtung geschenkt, mir gehts nämlich wie Tigger, ich habe mit dem was Du schreibst zum einen ein Verständnisproblem und zum Anderen geht es mir einfach viel zu oft unter die Gürtellinie. Beachte das, was Du von anderen erwartest zuerst einmal selbst!

  52. Ist ihm das Kind egal?
    @Elphaba
    Ganz sicher nicht.
    Es geht aber schon um den persönlichen Gott der christlichen Kirche?
    Ja.
    Gott läßt mit sich reden.
    Im Psalm 34 Vers 17 steht:
    Herr, wie lange noch siehst Du zu?
    Wenn Du weißt, was Gott tun sollte, sag es ihm.

  53. Ach muss man da vorher mit Gott reden? Weiß er nicht von selbst dass man da eingreifen muss?
    Ist er doch nicht allwissend? Dann müsste ihm auch kein Mensch sagen was zu tun ist…

  54. @elphaba
    Ja logisch, muss man mit Gott reden, denn er lässt mit sich reden, wenn ich auch 40 Jahre gebraucht habe, um zu kapieren was gemeint ist.
    Aber eigentlich ist es ganz einfach: Ich brauche nur den Nächsten, wie mich selbst zu lieben.
    […]
    Wir haben der Liebe, die Sexualität genommen und der Sexualität die Liebe. Dies gilt es wieder zu vereinen. Aber in einer Gesellschaft, wo die Lebenslüge grassiert, wer liebt der will besitzen ist das nur sehr schwer zu vermitteln, fast unmöglich.

  55. @Elphaba
    Gott ist allwissend.
    Es muß ihm kein Mensch sagen, was er zu tun hat.
    Wie stellst Du Dir das Eingreifen Gottes vor?
    Es ist doch schön, dass wir mit Gott reden können. Wir haben das nötig. Uns tut das gut.
    Warum sollten wir nicht bitte und danke zu ihm sagen?
    In der Heiligen Schrift sagt Gott in einem Psalm: ICH BIN BEI IHM IN SEINER BEDRÄNGNIS,
    ICH RETTE UND EHRE IHN. MIT LANGEM LEBEN MACH ICH IHN SATT UND LASS IHN SCHAUEN MEIN HEIL.

  56. Wie stellst Du Dir das Eingreifen Gottes vor?

    Er könnte eingreifen, indem er gar nicht erst einen Menschen erschafft, der zu so einer Tat fähig ist.

    Es ist doch schön, dass wir mit Gott reden können.

    Dieses „mit Gott reden“ ist doch eigentlich gar kein reden mit Gott. Wenn ich mit jemandem rede, redet er auch mit mir. Denn es ist ein Gespräch. Gott antwortet aber nicht. Mit ihm zu reden ist immer nur eine einseitige Sache, die an die Hoffnung geknüpft ist, dass es da doch irgendwo eventuell dieses Wesen „Gott“ gibt und es einen versteht.

  57. @ tigger
    Dieser Mensch hätte auch die Chance gehabt, so zu sein, wie Gott ihn sich gedacht hat. Er war als Säugling diesbezüglich wahrscheinlich zum Guten und zum Bösen neutral. Warum sollte er gar nicht leben, wenn in ihm die Chance angelegt ist, sich richtig zu verhalten?
    Ich kenne vier Weisen, wie Gott zu mir spricht:
    1. In der Bibel kommen immer wieder Stellen, von denen ich entzückt bin. Ich fühle mich direkt angesprochen. Sie sagen mir etwas.
    2. Was Menschen zu mir sagen, kann das sein, was Gott mir sagen will.
    3.

  58. 3. In Träumen wird mir etwas beigebracht.
    Da war etwas geschrieben auf einem Stein.
    4. Ich hatte auch einmal den Eindruck, dass Gott direkt zu mir sprach und ich ihm spontan sofort eine Antwort gab.
    Ich glaube, wenn man mit Gott redet, wird man feinfühlig für jede mögliche Weise der Antwort von Gott her. Da kann eine Überraschung als Antwort von Gott erkannt werden.

  59. Da der Mensch göttlich und okay ist, geht es darum diese Göttlichkeit in jedem Menschen zu entwickeln.
    Da wo sie durch zu viele Urteile und Verurteilungen verschüttet ist, meist sind es die Gefühle, die verboten wurden, geht es genau darum hier wieder eine Sensibilität zu erreichen. Es geht darum das Paradox zu erfüllen gleichzeitig selbstständig und mit allem verbunden zu wissen. Das ist für fühlende Menschen kein Problem, für Menschen, denen die Gefühle verboten wurden eine schier unlösbare Aufgabe.

  60. Anm.: Auch wenn an Deinem Gedichtchen was Wahres dran ist, möchte ich auf meinem Blog keine Vulgärsprache, sorry. Hab’s deshalb entfernt.

    In den letzten 50 Jahren haben sich in den USA mehr als 4.000 Priester an Kindern vergangen: „Kirche von hinten“ (W. Droste). Die katholische Kirche dort hat Schadensersatzzahlungen von über zwei Milliarden Dollar zugestimmt. Mindestens fünf Diozesen mussten deswegen Insolvenz anmelden.
    Bei dem folgenden Video handelt es sich aber um eine böswillige Unterstellung: http://www.youtube.com/watch?v=VABSoHYQr6k

    Gott kündigt an, Kinder und Frauen
    töten zu lassen
    (Hesekiel, Kap. 9)

    „Gott schrie laut mir in die Ohren:
    ´Männer kommen von den Toren,
    töten Mädchen, Kinder, Frauen,
    die sie stechen, die sie hauen.´“

    Ja, ja, die Bibel… Gottes Wort

  61. Nein Elphapa,
    seit Jesus Christus glaubt der Mensch, wenn er richtig glaubt, dass der Mensch das lebendige Wort Gottes ist.
    Der Mensch steht damit im Mittelpunkt und allen im Wege.
    Weil dies für viele zu simpel ist verdrehen und wenden sie alles bis zur Unkenntlichkeit.
    Etwas witzig wird es in folgendem Video dargestellt.

  62. @ tigger, das stammt nicht aus meiner Feder, das gibts als Buch und steht in der Reimbibel von Dr. Wolfgang Klosterhalfen

  63. In Ezechiel Kapitel 8 und 9 wird eine Vision erzählt.
    Matthäus 5,28 warnt die Männer, jemanden begehrlich anzuschauen.
    Das dürfte doch in Deine Thematik fallen.
    Den Männern soll bewußt werden, dass es damit anfängt, jemanden begehrlich anzuschauen.
    Wenn da die Alarmglocken klingeln würden, würde kein Kind mißbraucht.
    Und an dem Geschehen in Amerika kann man doch ablesen:
    Zeigt sie an.
    Fordert Entschädigung.
    Entschädigt.
    Ist das nicht ganz in Deinem Sinn?

  64. Moin, Tigger!
    Gerade habe ich Dein blog entdeckt… hab‘ mich gefreut, noch andere erwachsene „Addies“ zu treffen (wenn auch nur virtuell) :-))
    Für mich war die Diagnose (als Erwachsener) eine Befreiung – endlich wusste ich, warum vieles in meinem Leben so verlaufen ist, wie es verlaufen ist und warum ich so anders scheine zu sein und manchmal so reagiere, wie ich es eben tue.
    Wenn man das weiss, ist vieles schon einfacher.
    Hab‘ Dein blog jedenfalls gleich auf meinem verlinkt.
    Durch alle Kommentare hab‘ ich mich jetzt auch nicht durchgelesen – vielleicht später – aber richtig spannend über dies Thema hier lässt sich diskutieren im real life…: http://www.alphakurs.de/register/search.php
    Kannst mich ja ‚mal anmailen oder skypen, falls Du den Impuls verspürst! ;-)) *g*
    Herzliche Grüße!!
    Georg

  65. Hallo physhbourne,

    sei gegrüßt. Danke für den Link und danke für’s Verlinken. 🙂

    Auf den ersten Blick sieht das für mich aus wie eine Art „Missionierungsverein“. Leider hab ich zur Zeit nicht so viel Zeit zum Diskutieren (und zum Bloggen), aber wenn sich das wieder ändert, schaue mir die Seite mal genauer an.

    LG

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