„Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch 7 Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe!“ (Eckart von Hirschhausen)

Eine sehr treffende Aussage, wie ich finde. In vielerlei Hinsicht.

6 Gedanken zu “„Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch 7 Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe!“ (Eckart von Hirschhausen)

  1. Eine alberne Aussage, wie so Vieles von Hirschhausen. Besser wäre die Aussage: Eine Psychotherapie kann aus einem unglücklichen Menschen einen glücklichen machen.

  2. eine ganz wunderbare Perspektive, die Pflixters Standpunkt durchaus einschließt🙂 aus Pinguinsicht heißt das: nimm dich an, spiel deine Pinguinstärken aus und lerne, damit glücklich zu werden. Es ist gut, dass es Pinguine gibt und es ist gut, dass es Giraffen gibt und erst im Team sind wir richtig stark! Und vor allen Dingen: sei misstrauisch, wenn dir jemand das Giraffendasein als das alleinig richtige weißmachen will, dir Stelzen aufzwingt, dir braune Tupfen aufmalt und dich in den Giraffenkäfig sperrt – bei voller Pinguinkollegenkontaktsperre … aber: manche Pinguine haben eine besondere Pinguinhirnfehlfunktion – und da helfen auch 7 Jahre Psychotherapie nichts, weil der Pinguin erst gar nicht an diesen seinen Pinguinhirnpsychenbereich herankommt, um die Therapietür öffnen zu können! Lass dir als Pinguin also von keiner Giraffe einreden, dass Pinguine keine Medizin nehmen dürfen … einem Diabetiker würde die Giraffe auch keine 7 Jahre Psychotherapie zumuten, um seine Diabetes in den Griff zu bekommen …

  3. @Pflixter – aber genau das sagt v. Hirschhausen doch. An dem, was er sagt ist viel wahres dran, man sollte nur mal richtig zuhören.

    Kern der Aussage ist: Wenn Du so oder so bist, dann akzeptiere es und lebe Deine Stärken aus – anstatt etwas sein zu wollen, was Du nicht bist und nie sein kannst/wirst. Akzeptiere Dich selbst. Tust Du das nicht, kannst Du nie glücklich werden. Tust Du es aber, entwickelt sich zwischen Dir und Deinen „ich“ eine gute Beziehung.

    Ein Pinguin, der eine Giraffe sein will kann – rein hypothetisch – in die Wüste ziehen und so tun, als ob er eine Giraffe sein will. Wird er dadurch glücklich? Nein. Ein Pinguin, der sich als Pinguin akzeptiert, hingegen schon eher. Ich fürchte eher, dass nicht v. Hirschhausen daneben liegt, sondern dass Du leider nicht verstanden hast, was er damit sagen will.

    Schade, denn es stimmt. Und an diese Gleichung sollten wir alle öfters mal denken.

  4. Mir gefällt die Pinguingeschichte Hirschhausens auch sehr gut.

    Ich bin ein paar Jahre nach meiner Diagnose aufgebrochen auf den langen Weg von der Wüste, in die ich gesetzt worden war, zurück ins ewige Eis und zum Meer. Und ich träume von Pinguinkolonien und dem unbeschwerten Tauchen im klaren Wasser.

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